Grundlagen: Basstrap & Positionierung

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Bass Trap oder einfach Bassfalle genannt…

Basstrap: Akustiksäule

Der Bassfrequenzbereich ist wegen der großen Längen der Schallwellen problematisch und kann nicht so einfach korrigiert werden. Aus diesem Grund werden wir in diesem Artikel über Bass Traps

sprechen.

Für was benötigt man Bass Trap?

Sie haben bestimmt schonmal bei der Musikproduktion in Ihrem Tonstudio oder beim Filmeschauen gemerkt, dass der Raum immer noch unklar, dröhnig und dumpf klingt, obwohl Sie Akustikelemente im Einsatz haben. Warum ist das so?
Die Standardakustikabsorber in 10 cm Stärke absorbieren normalerweise maximal bis zu 150 Hz, was dazu führt, dass die tiefen Frequenzbereiche in der Regel nicht so gut absorbiert werden. Dafür braucht man sogenannte Bass Trap oder einfach Bassfallen genannt. Der Basstrap sorgt für akustische Optimierung in tiefen und mittleren Frequenzbereichen.

 

Welche Basstrap soll ich verwenden?

Es gibt verschiedene Varianten der Bassfallen, aber von Prinzip her können diese in Membranabsorber und Breitbandabsorber unterschieden werden. Beide Varianten haben verschiedene Auswirkung auf die Raumakustik und können für bestimmte Frequenzbereiche eingesetzt werden.

Eckabsorber, Membranabsorber

Eckabsorber, Membranabsorber

 

 

 

 

 

 

Breitbandabsorber (Eckabsorber)

Eckabsorber in Hülle

Basstrap: Eckabsorber in Stoffhülle

Bevor man anfängt ein Homestudio, Abhörraum oder ein Heimkino akustisch zu optimieren, wird immer empfohlen mit Bassfalle anzufangen. Diese Breitbandabsorber werden aus offenporigem

Akustikmaterial wie z.B. Basotect® hergestellt. Ab 12 cm Stärke können diese auch sehr gut tiefe Frequenzbereiche absorbieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Breitbandabsorber nicht nur tiefe, sondern auch hohe und mittlere Frequenzen absorbiert.

Falls Sie bereits bestimmte Akustikelemente installiert haben und nur noch den Bassbereich in Ihrem Raum dämmen möchten, empfiehlt es sich Membranabsorber oder Resonanzabsorber einzusetzen. Diese können abgestimmt auf einen speziellen Frequenzbereich hergestellt werden.

Wenn man nur Breitbandabsorber einsetzt, besteht die Gefahr, dass zusätzlich hohe Frequenzen absorbiert (80-5000 Hz) werden. Solche Maßnahmen können dazu führen, dass der Raum unrealistisch – „tot“ klingt.

Wenn Breitbandabsorber als Bassfalle eingesetzt werden, haben die in der Regel eine Dreieckform und werden meistens in den Ecken platziert. Warum? Weil sich in den Ecken sehr viele tiefe Frequenzen „sammeln“. Aber es gibt auf dem Markt auch quadratische Form, sowie runde Formen.

basotect absorbationsgrad

Absorbationsgrad (Akustiksäule)

Membranabsorber

Die Membranabsorber werden auch Resonanzabsorber genannt, da sie in Wirklichkeit mehr resonieren, statt zu absorbieren.  Das bedeutet, dass sie eine Feder-Masse darstellen, welche bei einer bestimmten Frequenz in Resonanz geht.

Membranabsorber, Schlitzplattenabsorber oder Lochplattenabsorber können mit einem hohen Absorptionsgrad den Frequenzbereich von 80-400 Hz absorbieren.

Diese Akustikelemente sind sehr gut zur Raumnachrüstung geeignet. Da diese gezielt für einen Frequenzbereich zwischen 80-400 Hz eingesetzt werden können und zusätzlich die hohen Frequenzen durch die Membran diffusieren.

Beim Lochplattenabsorber kann der Frequenzbereich je nach Ausführung sogar bis zu 30 Hz resonieren. Dafür muss der Absorber richtig massiv sein und einen bestimmten Lochdurchmesser und eine Lochanzahl gemäß Berechnung haben.

 

 

Basotect® = eine eingetragene Marke der BASF SE